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Willkommen auf der Homepage des Würzburger Kreisverbandes von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Hier finden Sie Informationen über unsere Aktivitäten und unseren Kreisvorstand. Unsere Geschäftsstelle befindet sich in der Textorstraße 14 in der Nähe des Barbarossaplatzes.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie uns per Mail unter buero@gruene-wuerzburg.de erreichen.

Zum Tod von Gertraud und Sepp Daxenberger

Mit tiefer Trauer und Bestürzung haben die Würzburger Grünen vom Tod von Sepp Daxenberger und seiner Frau Gertraud erfahren. Trotz ihrer Krebserkrankungen bestand über Jahre die Hoffnung, dass sie diese würden überwinden können. "Sepp Daxenbergers Tod ist ein herber Verlust für Bayern wie für uns Grüne", so Kreisvorsitzender Patrick Friedl. "Unser aller Anteilnahme gilt seinen Angehörigen und unsere Gedanken ihren drei Kindern, die nun in so kurzer Zeit mit dem Tod beider Eltern werden klar kommen müssen. Wir wünschen ihnen viel Kraft in diesen traurigen Tagen."

Für alle Bürgerinnen und Bürger aus der Region Würzburg, die Ihrer Trauer und Anteilnahme mit ihrer Unterschrift Ausdruck verleihen möchten, werden wir am Freitag, 20. August 2010, von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr im Grünen Büro in der Textorstraße 14 in Würzburg ein Kondolenzbuch auflegen.

Das Online-Kondolenzbuch finden Sie hier.

Grüne und Fell auf Stippvisite im ZAE Würzburg - Würzburger Grüne und MdB Hans-Josef Fell zu Besuch im Bayerischen Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.

Bildnachweis (von rechts nach links): Matthias Rögele, Vorstandsmitglied, Katharina Haß, Mitglied im Uni-Senat, Dr. Hans-Peter Ebert, Abteilungsleiter im ZAE Bayern, Barbara Lehrieder, Stadträtin, Hans-Josef Fell, MdB, Prof. Vladimir Dyakonov, Wiss. Leiter und Vorstandsvorsitzender des ZAE Bayern, Michael Gerr, Stadtrat und Bezirksrat, Patrick Friedl, Stadtrat, Klaus Honsel, Mitglied, Karin Miethaner-Vent, Stadträtin - [Foto: Martin Danz]

Grünen-MdB Hans-Josef Fell sowie Stadträte und Mitglieder der Würzburger
Grünen informierten sich am Bayerischen Zentrum für Angewandte
Energieforschung e.V. (ZAE Bayern) in Würzburg. Im Mittelpunkt des
Interesses stand der geplante Neubau eines Forschungs- und
Demonstrationsgebäudes am Hubland. Die Grünen um MdB Fell nutzten die
Gelegenheit sich vom Vorstandsvorsitzenden und wissenschaftlichen Leiter
Prof. Vladimir Dyakonov und Abteilungsleiter Dr. Hans-Peter Ebert über
Details des Projekts aufklären zu lassen. Ein wichtiger Bestandteil, so
Prof. Dyakonov, soll der geplante öffentlich zugängliche Informationsbereich
sein, in dem die Innovationen dargestellt und transparenter gemacht werden
sollen. Ein dickes Lob bekam das ZAE Bayern vom Grünen Energiepolitiker Fell
für seine bundesweit einzigartige Verknüpfung und Demonstration von
innovativen Technologien und Komponenten im Bereich des energieeffizienten
Bauens. Fell: "Im Bereich Energieeffizienz und Einsatz Erneuerbarer Energien
ist das ZAE ein echtes Kleinod. Seine herausragenden Leistung und Arbeiten
müssen noch viel bekannter werden."

Im Anschluss an das Informationsgespräch ermöglichte man der Gruppe eine
eindrucksvolle Führung durch die Labors und Räumlichkeiten des ZAE Bayern,
wo man neueste Technologien hautnah erleben konnte. So werden
energiesparende Konzepte, Techniken und Anlagen entwickelt und regenerative
Energiequellen erschlossen. Durch die Entwicklung von speziellen
nanostrukturierten Materialien konnte das ZAE Bayern bereits
Hochleistungsdämmkomponenten wie Vakuumisolationspaneele und transluzente
Wärmedämmung realisieren und bis in die Produktion bringen. Derzeit
entwickelt das ZAE Würzburg in Kooperation mit anderen Forschungs- und
Entwicklungspartnern hochwärmedämmende, ultraschlanke
Vakuumisolierverglasungen und Fensterrahmenkonstruktionen.

"Durch die Forschung des ZAE, beispielsweise im Bereich Dämmkomponenten oder
Vakuumverglasung, wird ein wichtiger Beitrag zur Umstellung auf 100 Prozent
Erneuerbare Energien geleistet. Gerade der Neubau am Hubland kann zu einem
Prunkstück und Vorzeigeobjekt für energieeffizientes Bauen und Arbeiten
werden", ist Hans-Josef Fell, der Sprecher für Energiepolitik der Grünen
Bundestagsfraktion, überzeugt.

Durch den Neubau sollen innovative Technologien für eine effiziente Nutzung
der Solarenergie, Wärmespeicherung, hocheffiziente Dämmung und Lichtnutzung
integriert werden. Dabei wird das Projekt vom Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie, dem Bayerischen Staatsministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Infrastruktur und Technologie, Sponsoren aus der
Industrie und Mitteln des ZAE Bayern finanziert. Das Gesamtvolumen des
Projekts beläuft sich auf 10,4 Mio. Euro.

Ab in die Wirtschaft! - GRÜNEN-Landesvorsitzende Margarete Bause plädiert für Frauenquote in der Wirtschaft

Es muss sich etwas verändern, darin waren sich Margarete Bause, die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im bayerischen Landtag und die ZuhörerInnen im vollbesetzten Raum einig, denn immer noch sind die obersten Posten in der bayerischen Wirtschaft eine „frauenfreie Zone“, wie Margarete Bause anhand eines aktuellen Flyers des bayerischen Wirtschaftsverbandes eindrucksvoll bewies. Immer noch verdienen Frauen im Durchschnitt ein Drittel weniger als Männer, gerade in höher bezahlten Tätigkeiten außerhalb der Tarifbindungen, und bekommen weniger Zusatzprivilegien, wie z.B. Dienstwägen, obwohl sie bei den Schul- und Studienabschlüssen bessere Noten haben.

Für die GRÜNEN ist klar: Spätestens mit dem Eintreffen des erwarteten Mangels an Fachkräften werden Unternehmen verstärkt um Frauen werben müssen, um ihre Stellen zu besetzen. Bis dahin können aber Maßnahmen wie Einführung einer verbindlichen Frauenquote in Führungspositionen sowie z. B. die Vergabe von staatlichen Aufträgen bevorzugt an Firmen, die eine Frauenquote haben sowie die Bereitstellung von Krippenplätzen für unter Dreijährige die Etablierung von Frauen in Führungspositionen erleichtern. In Norwegen wird die Frauenquote von 40% in Aufsichtsräten fast überall eingehalten, und die Frauen in Deutschland sind ebenso gut ausgebildet wie in Norwegen, betonte Bause, und erklärte, mit der Einführung einer Frauenquote wachse auch die Chance, dass Frauen und Männer in den verschiedenen Phasen ihres Lebens eine bessere Work-Life-Balance haben, und dass damit auch mehr Männern die Chance eröffnet würde, Teilzeit zu arbeiten oder sich phasenweise ganz um die Familie zu kümmern.

Dass der Wunsch von Männern da ist, mehr Anteil am Aufwachsen der Kinder zu nehmen, zeige auch die wachsende Zahl der Männer, die die zwei Monate Erziehungszeit in Anspruch nehmen. Aber erst dann, wenn Frauen gleichviel verdienen wie Männer und Männer keinen Karriereknick befürchten müssen, wenn sie ein Jahr Erziehungszeit nehmen, haben Männer und Frauen die Chance, ihre Berufstätigkeit und Familienpflichten gemeinsam wahrzunehmen, fasste Bause zusammen.

Frauenpolitische Veranstaltung mit Margarete Bause

Der AK Frauen der Würzburger Kreisverbände von Bündnis90/Die Grünen lädt ganz herzlich zu einer frauenpolitischen Veranstaltung mit der Fraktionsvorsitzenden im Bayerischen Landtag Margarete Bause unter dem Motto „Frauen - Auf in die Wirtschaft!“ ein.

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 22. Juli 2010, ab 17:00 Uhr im Hofbräukeller "Echter-Zimmer", Jägerstraße 17 in Würzburg statt.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Politischer Frühschoppen mit Claudia Roth

Die Würzburger Grünen laden ganz herzlich ein zum Politischen Frühschoppen mit der Grünen Bundesvorsitzenden Claudia Roth und dem Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Matthias Pilz im Sternbäck (Sterngasse 2), am Donnerstag, den 15. Juli 2010 ab 11.00 Uhr.

„Ja“ beim Volksentscheid am 4. Juli - Grüne werben für konsequenten Nichtraucherschutz

Mit einer überdimensionalen Zigarettenschachtel sind die Landesvorsitzenden der bayerischen Grünen, Theresa Schopper und Dieter Janecek, derzeit in Bayern unterwegs. Sie werben auf ihrer Tour für konsequenten Schutz der Nichtraucher in der bayerischen Gastronomie. Am 4. Juli haben die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines Volksentscheids das Wort. Zur Abstimmung steht ein Gesetzentwurf eines breiten Bündnisses aus Gesundheits- und Sportorganisationen, Initiativen, Verbänden und den Parteien Bündnis 90/Die Grünen, SPD und ödp. Ziel des Gesetzentwurfes ist es, ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie zu erreichen. Dafür ist beim Volksentscheid am 4. Juli eine Mehrheit der Stimmen nötig.

Die Grünen-Tour führt am 1. Juli auch nach Würzburg. Von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr wirbt Theresa Schopper gemeinsam mit Beisitzerin Katharina Günther und Kreisvorstand Patrick Friedl von den Würzburger Grünen aus um Ja-Stimmen am Oberen Markt.

Katharina Günther von den Würzburger Grünen: „Es wird Zeit, dass das Hin und Her ein Ende hat. Wir Grüne aus Würzburg sagen Ja zum konsequenten Nichtraucherschutz und zeigen der Tabaklobby die rote Karte.“

GHG Würzburg: Interkulturalität an Hochschulen – Anspruch und Wirklichkeit

Grüne Konzepte zur interkulturellen Öffnung

Im Rahmen der Campustour 2010 stellt Ekin Deligöz, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion von Bündnis ‘90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag, grüne Konzepte zum interkulturellen Zusammenleben vor und debattiert in einer für alle Anwesenden offenen Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule und Gesellschaft.

Wann?

Dienstag, den 11. Mai 2010 um 18:30 Uhr

Wo?

Festsaal über der Burse-Mensa, Am Studentenhaus

Wer?

Ekin Delingöz, MdB und viele andere zum Thema Interkulturalität

Dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben, ist mittlerweile bei den meisten angekommen. Kindergärten und Schulen stellen sich zunehmend auf die veränderten Lehr- und Lernbedingungen ein. Wie aber ist die Situation an deutschen Universitäten? Viele Migrantinnen und Migranten werden bereits aus dem Bildungssystem ausgesiebt, bevor sie die Hochschule erreichen. Ist Integration somit kein Thema an der Alma Mater, da es nur die angepassten an die Hochschulen schaffen? Wie müssen sich Universitäten verändern, sodass sie sich den interkulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft anpassen? Die Grüne Hochschulgruppe setzt sich für eine Universität ein, an der sich junge Erwachsene mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen wohlfühlen und sich nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entfalten können.

Frauenpolitische Veranstaltung der Würzburger Grünen

Am Freitag, den 7. Mai, laden die Würzburger Grünen ab 16 Uhr ins ‚wunschlos glücklich‘ (Bronnbachergasse 22 R) zu einer frauenpoltischen Veranstaltung ein.

Unter dem Thema „Die Hälfte der Macht den Frauen!“ diskutieren Würzburger Stadt- und Kreisrätinnen, die Sprecherin von Campusgrün Bayern Katharina Günther und die studentische Senatorin der Universität Würzburg Katharina Haß mit der Frauenreferentin der bayerischen Grünen Doris Wagner, über moderne Frauenpolitik sowie Mittel und Wege zur Erlangung der Hälfte der Macht.

Würzburg ist bunt, nicht braun

Als Bündnispartner laden die Würzburger Grünen ganz herzlich zur Demonstration am 1. Mai 2010 ab 11 Uhr unter dem Motto "Würzburg ist bunt, nicht braun" ein.

Nähere Informationen dazu findet man hier.

Aktionskette gegen Atomkraft am Samstag in Würzburg

Aktion am Samstag, den 10. April 2010 um 11.00 Uhr; Start: Dominikanerplatz (vor Augustinerkirche):

Um ein Zeichen gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu setzen rufen mehrere Organisationen der Würzburger Klimaallianz darunter der Bund Naturschutz, Attac, Ökopax,  Bündnis 90/ Die Grünen sowie der DGB in Zusammenarbeit mit Campact dazu auf am Samstag, den 10. April vom Dominikanerplatz ausgehend, eine Menschenkette zwischen zwei Attrappen von Atomkraftwerken zu bilden. Mit der Aktion wird für die Beteiligung an der bundesweiten Aktions- und Menschenkette am 24. April zwischen den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel geworben. Mit der 120 Kilometer langen Menschenkette durch Hamburg und Norddeutschland verlangt ein breites Bündnis aus Anti-Atom-Initiativen, Umweltschutzverbänden, Gewerkschaften, kirchlichen Organisationen und Parteien von der Bundesregierung, auf Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu verzichten und rasch aus der Risikotechnologie auszusteigen.
Start der Auftakt-Aktion am 10. April ist um 11 Uhr am Dominikanerplatz.
Die Aktion wird von einem breiten Bündnis ökologieorientierter lokaler Organisationen, Aktiven des Kampagnennetzwerks Campact und engagierten Einzelpersonen organisiert. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Zudem können sie Tickets für den Sonderzug für die Fahrt zur großen Aktions- und Menschenkette am 24. April erwerben. Hin- und Rückfahrt kosten zusammen zwischen 59 und 79 Euro.  Tickets können zudem online über http://www.campact.de/atom2/kette/anfahrt gebucht werden.

Filmvorführung mit Hans-Josef Fell

Am Sonntag, den 21. März 2010, laden wir im Rahmen einer Matinée "Film im Ge-
spräch" um 11 Uhr zu einer Veranstaltung ins Cinemaxx mit Hans-Josef Fell, dem
energiepolitischen Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion und Mitautor des Er-
neuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sowie Vertreter des Bund Naturschutz Würzburg
und weitere Gäste ein.

Der Film „Energy Autonomy - Die Vierte Revolution" ist spektakuläres Kino und be-
deutsame Botschaft zugleich. Der Film will nichts weniger als den Beweis antreten,
dass die weltweite Energiewende möglich ist - wenn die Menschen es nur wollen. -
Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme sind natürliche Energiequellen, die der gesam-
ten Menschheit chancengleich, natürlich nachwachsend, kostenlos und auf lange
Sicht zur Verfügung stehen. Nur das weit verbreitete Wissen um die Möglichkeiten
der regenerativen Energien kann eine internationale Bewegung entfachen und die
zwingend notwendige Energiewende einleiten.

Museumsführung "Überblick und Meisterwerke"

Die Würzburger Grünen laden ganz herzlich ein zur Museums-Führung „Überblick und Meisterwerke“ zum Sonderpreis von 2 € inkl. Eintritt mit Rudi Held (Stadt- und Museumsführer) am Fr., 5. März 2010, ab 14.30 Uhr im Mainfränkischen Museum in der
Festung Marienberg.

Cem Özdemir in Würzburg: "Wer weiterhin hohe Lebensqualität will muss Grün wählen."

Auch  dieses  Jahr  konnten  wir  wieder  einen  hochkarätigen  und hochinteressanten Gast zu unserem Politischen  Aschermittwoch  begrüßen.

Unser  Bundesvorsitzender  Cem  Özdemir kam nach Würzburg. Gemeinsam mit  unserem  Kreisvorsitzenden und Stadtrat Patrick Friedl sprach er vor  knapp  200  Gästen  im  bis  auf den  letzten  Platz  gefüllten  Felix-Fechenbach-Haus  über  die  Stärken der  Grünen  und  sparte  nicht  mit Kritik an den schwarz-gelben Regierungen in Bayern und im Bund.  Davor  analysierte  Patrick  Friedl die aktuelle  politische  Lage  und  formulierte  deutliche  Kritik  an  der  Diffamierungskampagne  des  Außenministers  gegenüber  Empfängern  von Hartz4-Leistungen. Nachdem  er mit dem Fazit schloss, dass es „in dieser Zeit  keine  Steuersenkungen  geben [dürfe],  damit  wir  den  Sozialstaat und damit den sozialen Frieden und Zusammenhalt  in  der  Gesellschaft bewahren  könne"  und  die  Regierung genau das Gegenteil plane, übergab er das Wort an Cem Özdemir.

Auch bei  ihm stand ganz besonders die  FDP  und  allen  voran  das "Parteirumpelstilzchen"  Guido  Westerwelle  im  Fokus  seiner Kritik:  "Ist  die  FDP  überhaupt  noch  eine  Partei?",   fragte  Cem  Özdemir."Mittlerweile  würde  die  Beschreibung  Interessensgemeinschaft  zum Spendenerwerb besser passen."  Hotelbetreiber  hätten  für  CSU  und FDP gespendet, für sie sei daraufhin die  Mehrwertsteuer  gesenkt  worden.  Dies  sei  „quasi  korrupt",  das sei „Schwachsinn zum Quadrat".  Aber auch die anderen Minister blieben  von  Özdemirs  Kritik  nicht  verschont.  Wenn  Entwicklungsminister Niebel  mit  seiner  Söldnermütze  im Afrika auftrete, erinnere ihn dies an Satire mit  Gerhard  Polt.  „Bitte  sagt den  Leuten  dort,  dass  nicht  alle Deutschen sind wie Niebel."

Die Grünen seien bereit zur regieren und wollen der nächsten Bundesregierung  angehören.  Dafür  gelte  es aber  weiter  Überzeugungsarbeit  zu leisten  für  bessere  Bildungspolitik  („da ist  Geld  gut  angelegt"),  mehr  Klimaschutz  und  soziale  Gerechtigkeit  („Der deutsche Sonderweg gegen Mindestlöhne muss beendet werden.").  Denn „"Wer weiterhin hohe Lebensqualität will muss Grün wählen."

Grüne ehren langjährige Mitglieder

Grüne Jubilare nach der Ehrung: Cem Özdemir, Kerstin Celina, Patrick Friedl, Christina Burger, Christoph Trautner, Susanne Eisele, Fred Stahl (v.l.nr.)

Welche  Partei  kann  heute  schon  noch hre  eigenen  Gründungsmitglieder  eh-
en?  Klar, die Grünen. Und natürlich ist das  auch  unserer  kurzen  Geschichte geschuldet.  Trotzdem  sind  wir  sehr tolz  auf  unsere  Jubilare,  die wir  Euch im  Folgenden  kurz  vorstellen  wollen und  ihnen  hiermit  für  Ihr  jahrelanges
Engagement danken wollen:

Clemens Matjak ist seit über 20  Jahen  Mitglied  der  Würzburger  Grünen. Davon  war  er  über  10  Jahre  als  Vortandssprecher  im  Kreisvorstand  aktiv. Und hat die Grünen mit aus der außerparlamentarischen Opposition bis  in die Regierungsjahre  geführt  und  begleitet, und  dabei  unzählige  Diskussionen  und Debatten  oft  bis  spät  in  die  Nacht  geührt. Im Jahr 1994 trat Clemens  Matak  als Bundestagsdirektkandidat  für die Grünen im Wahlkreis Würzburg an. 
Christina  Burger ist vor 25  Jahren den Grünen beigetreten. Sie war fast 15 Jahre  bis  ins  Jahr  2009  im  Bezirksvortand  der  Grünen  in  Unterfranken  daon die letzten beiden Jahre als Bezirksorsitzende.  Christina  Burger  war ußerdem  9   Jahre  Mitglied  im  Beirkstag  Unterfranken  von  1994  bis 2003.  Sie  hat  über Jahrzehnte  die  Arbeit  im  Bezirksverband  Unterfranken mitgeprägt. Als Bezirksrätin hat  sie viel or allem  im Sozialen  in Bewegung gebracht. 
Christoph  Trautner ist seit Dezember 1979  Mitglied  der  Würzburger  Grünen und damit auch Gründungsmitglied der Grünen 1980, also seit 30 Jahren dabei!  Von  1986  -  1990  war  Christoph Trautner  das  erste  grüne  Bezirkstagsmitglied  im Bezirk  Unterfranken.  Seit 1994  ist  er  im  Vorstand  des  Kreisverbands Würzburg Land  zuvor  über  Jahre auch  im  Vorstand  des  gemeinsamen Kreisverbands Würzburg  aktiv.  Seit  1990 ist er Mitglied im Kreistag Würzburg Land und dort seit 2002 Fraktionsvorsitzender. Seit  2002  ist  er  außerdem  Mitglied  des Stadtrates Eibelstadt.
Fred Stahl war  bereits  1978  grün-aktiv, als Gründungsmitglied der Grünen Aktion
und  deren  erster  Grüner  Landtagskanditat  in Würzburg Land. Genau genommen ist Fred Stahl damit  schon  seit 32 Jahren  Grüner.  Im  Dezember  1979  hat  er die  Würzburger  Grünen  mitgegründet und  im  Januar  1980  -  also  vor  30 Jahren  war  er  als  Gründungsmitglied  der Grünen  auf  Bundesebene  in  Karlsruhe dabei. Seit 1984 ist Fred Stahl Kreiskassierer der Grünen  im Kreisverband Würzburg Land und er hat 1994 Ortverbandes Theilheim  mitbegründet,  deren  Sprecher er seither ist.
Susanne Eisele ist  seit  exakt  30  Jahren Mitglied. Sie ist am 17. Februar 1980 den  Grünen  beigetreten.  Von  1996  bis 2002  war  Susanne Eisele Kreisrätin  im Landkreis  Aschaffenburg  und  dort  jahrelang auch Mitglied im Kreisvorstand. Nach ihrer Pensionierung ist sie nach Würzburg umgezogen  und  hier  zu  einer  der "Säulen"  der Würzburger Grünen  geworden. Als Vorsitzende bestimmt sie seither die  Vorstandsarbeit  maßgeblich  mit  und ist sich dabei für nichts zu schade.

Politischer Aschermittwoch mit Cem Özdemir

Die Würzburger Grünen laden ganz herzlich ein zum Politischen Aschermittwoch mit dem Bundesvorsitzenden von Bündnis90/Die Grünen Cem Özdemir am 17. Februar 2010 ab 19 Uhr im Felix-Fechenbach-Haus (Stadtteilzentrum Grombühl). Moderiert wird die Veranstaltung vom Würzburger Stadtrat und Kreisvorsitzenden Patrick Friedl.

Musikalisch wird die Veranstaltung vom Dennis Schütze Trio unterstützt, die "Ash Wednesday Blues" spielen. Eine Gebärdensprachendolmetscherin sorgt für barrierefreien Zugang für Gehörlose.

Grüner Neujahrsempfang mit dem Europaabgeordneten Sven Giegold

Die Würzburger Grünen laden herzlich ein zum diesjährigen Neujahrsempfang mit dem Grünen Europaabgeordneten Sven Giegold zum Thema „Solidarische Ökonomie“.Einführen und moderieren wird Stadtrat und Kreisvorsitzender Patrick Friedl.

Der Neujahrsempfang findet am Sonntag, den 24. Januar, ab 14 Uhr im Matthias-Ehrenfried-Haus (Bahnhofstr. 4-6, Würzburg) statt.

Sven Giegold, der seit Juni 2009 die Grünen als Abgeordneter im Ausschuss für Wirtschaft und Währung im Europäischen Parlament vertritt, war im Jahr 2000 einer der Mitbegründer von Attac Deutschland und bis Ende 2007 Mitglied in deren Koordinierungskreis. Der Wirtschaftwissenschaftler Giegold war einer der Hauptakteure bei der Ausarbeitung des Green New Deal - der Grünen Antwort auf die weltweite Finanzkrise.

Für die musikalische Umrahmung sorgen die Swinging Morlocks

Grüner Landesvorsitzender kommt mit großer Zigarettenschachtel

Im Bild von links: Theresa Schopper, Grüne Landesvorsitzende, und Hanna Sammüller, Kreisvorsitzende der Grünen in München

Mit einer überdimensionalen Zigarettenschachtel, die auf die Gesundheitsgefahren durch Passivrauch aufmerksam macht, werben die Grünen am Mittwoch, den 2. Dezember, von 11:30 bis 13:30 Uhr auf dem Sternplatz in Würzburg für das Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz“. Unterstützt werden sie dabei vom Grünen Landesvorsitzenden Dieter Janecek. Mit dem Volksbegehren will ein Zusammenschluss von Parteien, Verbänden und Initiativen aus dem Gesundheitsbereich und Gastwirten erreichen, dass es unter anderem in Kneipen, Gaststätten und Wirtshäusern in Bayern ein umfassendes Rauchverbot gibt. Dafür müssen sich zunächst zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern in den Rathäusern in Unterschriftenlisten eintragen. Der Eintragungszeitraum im Würzburger Rathaus endet am 2. Dezember um 20 Uhr.

Die Grünen in Würzburg rufen die Bürgerinnen und Bürger auf, sich beim Volksbegehren „Für echten Nichtraucherschutz“ zu beteiligen. Mit dem Volksbegehren will ein Zusammenschluss von Parteien, Verbänden und Initiativen aus dem Gesundheitsbereich und der Gastronomie erreichen, dass es in Kneipen, Gaststätten und Wirtshäusern in Bayern ein umfassendes Rauchverbot gibt. Raucher sollen, wie auch in anderen EU-Staaten wie Italien und Irland, für die Zigarette vor die Tür gehen. Damit das Gesetz Wirklichkeit werden kann, müssen sich zunächst zehn Prozent der Wahlberechtigten in Bayern in den Rathäusern und Gemeindeverwaltungen in die Unterschriftenlisten eintragen. Der Eintragungstermin läuft vom 19. November bis zum 2. Dezember. Sollten die gut 900.000 Unterschriften in diesem Zeitraum zusammen kommen, käme es im nächsten Jahr zum Volksentscheid. Mitorganisatorin Katharina Günther, Beisitzerin im Kreisvorstand, appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, das Volksbegehren zu unterstützen: „Es geht um unsere Gesundheit. Das ist den geringen Aufwand wert, zum Rathaus zu gehen und zu unterschreiben.“ Die Eintragung ist für Würzburger im Würzburger Rathaus zu folgenden Zeiten möglich:

• Montag bis Mittwoch von 8-17 Uhr
• Donnerstag von 8-18 Uhr
• Freitag von 8-15 Uhr
• Samstag/Sonntag von 9-13 Uhr
• Außerdem am Donnerstag, den 26.11. und am Mittwoch, den 02.12. jeweils von 8-20 Uhr.

Die Nicht-Würzburger entnehmen die Öffnungszeiten ihrer Heimatgemeinde auf deren Webseite oder unter www.nichtraucherschutz-bayern.de.

Filmvorführung der Grünen Jugend: “Uranium is it a country”

Begeben Sie sich mit der Grünen Jugend Würzburg auf eine Spurensuche nach der Herkunft des Atomstroms. Im Film “Uranium is it a country?” werden die globalen Probleme, die Atomstrom verursacht, aufgezeigt. Der durch die Nutzung dieser Risikotechnologie bedingte Uranabbau birgt große Risiken für Mensch und Umwelt in anderen Teilen der Welt. Australien hat weltweit die größten Uranvorkommen und dient als Beispiel dafür, woher das Uran kommt, wo es hingeht und was davon übrigbleibt. Der Film wurde von der unabhängigen Initiative Strahlendes Klima erstellt.

Mehr zum Dokumentarfilm über das Thema Uranabbau und Kernkraft findet man hier: nukingtheclimate.com

Am Donnerstag 19.11.2009 ab 19 Uhr im Grünen Büro in der Textorstr. 14.

Würzburger Grüne zufrieden mit ihrem Wahlkampf und Ergebnis

Wahlkampfkoordinator Matthias Rögele und Kandidat und Kreisvorsitzender Patrick Friedl bei der Wahlanalyse auf der Mitgliederversammlung der Würzburger Grünen

Auf ihrer ersten Mitgliederversammlung nach der Bundestagswahl zeigten sich die Würzburger Grünen sehr zufrieden mit ihrem Ergebnis und ihrem Wahlkampf. Mit 17,8% der Zweitstimmen erreichte man in der Stadt Würzburg bayernweit das beste Ergebnis aller kreisfreien Städte und legte mit 3,4% deutlich über dem Bundesschnitt zu. Und Patrick Friedl machte bei den Erststimmen in der Stadt gar einen Sprung um über 5% auf herausragende 16,3%.

Der Kreisvorsitzende Patrick Friedl dazu: „Wir haben in Würzburg wieder einmal einen hervorragenden und sehr engagierten Wahlkampf geführt.“. Gerade aufgrund der geringen personellen Ausstattung sei stark auf ehrenamtliche Helfer angewiesen. „Ohne die vielen helfenden Hände, die Tag und Nacht beim plakatieren geholfen haben und unsere Infostände besetzt haben, hätten wir dieses Ergebnis nie erreichen können“, so der Wahlkampfkoordinator Matthias Rögele. Ganz herzlich bedanke man sich auch bei den Wählerinnen und Wählern für das große Vertrauen und die Bestätigung für die Grüne Politik in der Stadt Würzburg.

Und auch wenn es bis zum nächsten Wahlkampf für die Würzburger Grünen wohl noch einige Zeit dauern wird, ist man doch nicht ohne Aufgabe. So startet am 19. November die Eintragungsfrist für das bayernweite Volksbegehren für den Nichtraucherschutz. „Die Gesundheit der Nichtraucher, der Familien in Festzelten, Gaststätten und Kneipen sowie der vielen Bedienungen muss an erster Stelle stehen“, so die Besitzerin im Kreisvorstand Katharina Günther. Die Würzburger Grünen unterstützen das Begehren.

Nach der Wahlanalyse stand noch die Wahl der Delegierten zu Bundes- und Landesparteitag der Grünen auf der Tagesordnung. Zur Bundesversammlung wurden Katharina Günther und Matthias Gauger delegiert. Für die Landesversammlung Katharina Günther, Patrick Friedl, Matthias Gauger, Michael Gerr und Matthias Rögele.

Danke für 17,8% in Stadt und 12,1% im Land!

Das vorläufige amtliche Endergebnis steht fest und wir Grüne in Würzburg sind hochzufrieden und dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen: 17,8% haben uns in der Stadt Würzburg und 12,1% im Landkreis Würzburg mit ihrer Zweitstimme ihr Vertrauen für die kommenden vier Jahre gegeben. Das sind insgesamt 14,4% und damit ein Zuwachs von 3,2 Prozentpunkten. Vielen Dank! - Wir werden Ihre 24248 Stimmen, die wir im Wahlkreis Würzburg bekommen haben, in die Waagschale werfen, um Grüne Ideen, Umwelt- und Klimaschutz, mehr Mittel für Bildung, Familie und Soziales zu versuchen aus der Opposition heraus durchzusetzen

Und ein persönliches Dankeschön, für den außerordentlichen Zuwachs von 4,4 Prozentpunkten bei der Erststimme für mich auf jetzt 16,3% in der Stadt und 10,8%, insgesamt also 13,1% im Wahlkreis Würzburg. Auch wenn dies noch nicht reicht, um direkt in den Bundestag einzuziehen, werde ich weiterhin als Stadtrat und Grüner vor Ort vollen Einsatz bringen, um unsere Grünen in Ideen in konkretes politisches Handeln umzusetzen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

"Erfolgreich für Klimaschutz und gegen die Westumgehung" - Friedl und Würzburger Grüne ziehen positive Wahlkampf-Bilanz

Das Fazit der Würzburger Grünen über ihren Wahlkampf fällt durchweg positiv aus. Wahlkampfkoordinator Matthias Rögele: "Dank unermüdlichen Einsatzes unseres Wahlteams und unseres Kandidaten Patrick Friedl sind wir in Würzburg Stadt und Land super präsent." Gelohnt habe sich auch das Risiko, bis auf einen Empfang mit Tom Koenigs, alle Veranstaltungen im Freien zu machen. Rögele begeistert: "Das Wetter hat immer mitgespielt. So konnten wir mit Bärbel Höhn zum Auftakt, Claudia Roth, Christine Scheel, Hans-Josef Fell, Jürgen Trittin zum Abschluss und dem Grünen Eisbären, viele tausend Menschen aus der Region Würzburg mit unseren Themen erreichen." Und auch mit über 50.000 Flyern, über 1000 Plakaten und über 2000 Programmen an über 20 Infoständen. "Dorthin zu gehen, wo die Menschen sind, ist die beste Art Wahlkampf zu machen", ist Kandidat Patrick Friedl überzeugt. Schon bei der Europawahl sei das mit 20,1 Prozent der Stimmen in der Stadt und knapp 12 Prozent im Land von den Wählerinnen und Wählern honoriert worden. Und darin, dass die Grünen bei den Hochschulwahlen an der Uni Würzburg mittlerweile fast 50 Prozent der Stimmen holen und aktuell bei der Jugendwahl in der Region Würzburg fast 26 Prozent Grün wählen, sieht Friedl die gute Arbeit der Grünen in Stadt und Land bestätigt. Patrick Friedl: "Bei den jungen Menschen genießen wir viel Vertrauen. Damit werden wir verantwortungsvoll umgehen." Grüne stünden auch weiterhin für sachorientierte und inhaltsreiche Politik. Wem Umwelt- und Klimaschutz wichtig sei, wer seinen Kindern eine lebenswerte Welt erhalten wolle und wer die Arbeitsplätze der Zukunft in Grüner Wirtschaft sehe, "der kann getrost mit beiden Stimmen Grün wählen", so Friedl. In Ihrer Wahlkampf-Bilanz kommen die Würzburger Grünen zu einer für sie so nicht erwarteten Erkenntnis: "Auch in einem Bundestagswahlkampf kann sich für die Region positives verändern." So könne die Autobahn-Westumgehung, die B26 neu, doch verhindert werden, ist Direktkandidat und Kreisvorsitzender Patrick Friedl überzeugt. Hoffnung schöpft der Grünen-Stadtrat aus der Festlegung seines CSU-Konkurrenten und seiner SPD-Konkurrentin um das Direktmandat in Würzburg gegen die Westumgehung, sowie aus dem "beeindruckenden" Widerstand, den über 500 entschiedene GegnerInnen der Autobahn bei einem Podium in Hettstadt deutlich machten. Friedl: "Wenn die Menschen in der Region Würzburg mehrheitlich weiter so entschlossen gegen die Westumgehung zusammenstehen, dann werden wir gemeinsam die Bundespolitik bewegen können, die Pläne nicht weiter zu verfolgen." Er verspreche jedenfalls, gleich in welcher Funktion, nicht locker lassen zu wollen, "bis die B26 neu hoffentlich wieder aus dem Bundesverkehrswegeplan rausfliegt".

Grüner Stammtisch mit Claudia Stamm

Großer Andrang herrschte beim zweiten regelmäßigen Grünen Stammtisch mit der Landtagsabgeordneten Claudia Stamm. Claudia Stamm, die in Würzburg geboren wurde, berichtete von ihrer geplanten Regebogentour durch Bayern. Auf dieser Tour möchte sie, die Sprecherin für Gleichstellung der Grünen Fraktion, unterschiedliche Projekte von und für homosexuelle Lebensformen besuchen und den entsprechenden Handlungsbedarf klären. Darüber hinaus stand Claudia Stamm für die verschiedenen Fragen zu allen Themen der Landespolitik, unter anderem zu ihrem Schwerpunktthema Verbraucherschutz und Ernährung, zur Verfügung und diskutierte mit den Anwesenden über die anstehende Bundestagswahl. Claudia Stamm kritisierte hierbei insbesondere den leichtfertigen Umgang mit genverändertem Saatgut bei den anderen Parteien: „Wer weiterhin gentechnikfrei essen möchte, muss am 27. September grün wählen.“, so Stamm. Die Würzburger Grünen bedanken sich ganz herzlich bei Claudia Stamm und den anwesenden Gästen für den angenehmen, kurzweiligen und informativen Abend. Weitere Stammtische werden nach der Wahl folgen.

AUS DER KRISE HILFT NUR GRÜN! - Jürgen Trittin kommt nach Würzburg

Die Würzburger Grünen laden am Montag, 21. September 2009, um 16 Uhr zur Abschlusskundgebung am Vierröhrenbrunnen in Würzburg. Sie beginnt mit Musik - Jazz und mehr. Ab 16.30 Uhr werden Bundestagsdirektkandidat Patrick Friedl und Jürgen Trittin zu den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sprechen. Im Zentrum des Grünen Bundestagswahlkampfs steht der Grüne Neue Gesellschaftsvertrag mit einer Grünen Neuen Wirtschaftspolitik. So wollen die Grünen in den nächsten Jahren 1 Million neue Jobs schaffen in den Bereichen Umwelt, Erneuerbare Energien, Bildung, Pflege und Betreuung sowie durch den Abbau von Schwarzarbeit. Jürgen Trittin kommt mit seinem Wahlkampf-Bus aus Aschaffenburg und fährt anschließend weiter nach Nürnberg.

Grüner Stammtisch mit Claudia Stamm, MdL

Am Freitag, den 18. September veranstalten die Würzburger Grünen von 18:30 Uhr bis 19:30 Uhr ihren regelmäßigen Stammtisch im Time Out in der Frankfurter Strasse 1 in Würzburg. Als besonderen Gast freuen sie sich auf die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm.Außerdem anwesend ist  der Grünen-Direktkandidat für den Bundestag Patrick Friedl.

Würzburger Grüne laden zum Besuch einer Windkraftanlage

Spätestens seit der Bekanntgabe der in Würzburg potentiell nutzbaren Flächen sind Windkraftanlagen wieder stärker ins Bewusstsein der Menschen in Würzburg, insbesondere in Rottenbauer gerückt. Die Gründung von Bürgerinitiativen gegen mögliche Windkraftanlagen zeugt davon, dass es immer noch viele Missverständnisse im Bezug auf diese umwelt-und klimafreundliche Energie gibt.

Aus diesem Anlass laden die Würzburger Grünen zu einem Ausflug zur Windkraftanlage in Buchbrunn am 30.08. 2009 ein. Treffpunkt ist der Hauptbahnhof in Würzburg beim Service-Point bis spätestens um 13.30 Uhr. Die Fahrt geht mit dem Zug nach Buchbrunn und nach einer kurzen Wanderung durchs Grüne (rund drei Kilometer) wird die Windkraftanlage erreicht werden.
Bundestagskandidat Patrick Friedl leitet durch den Nachmittag und Manfred Dürr vom Bundesverband Windenergie beantwortet mit seinem breiten Fachwissen gerne ihre Fragen rund um das Thema Windkraft und Erneuerbare Energien.

Um Anmeldung wird gebeten bis zum 27.08.2009 im Grünen Büro in der Textorstraße 14 in Würzburg: Tel.: 0931/18987, Fax: 0931/4652104, E-Mail: buero@gruene-wuerzburg.de)

Treffpunkt mit denfür weitere Interessenten, Auto-und RadfahrerInnen, die sich erst in Buchbrunn anschließen wollen ist um 14.00 Uhr am Bahnhof in Buchbrunn

Strandparty mit Claudia Roth

Einen ganz besonderen Gast begrüßen die Würzburger Grünen zu ihrer Strandparty am Freitag, den 14. August, ab 15 Uhr am Stadtstrand. Die Bundesvorsitzende und bayerische Spitzenkandidatin Claudia Roth der Grünen und der Würzburger Bundestagsdirektkandidat Patrick Friedl laden zu einem Bürgergespräch am Strand ein um sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu stellen.

Bundestagsdirektkandidat Patrick Friedl und die Würzburger Grünen freuen sich, Sie zu einem sonnigen Nachmittag in der schönen Atmosphäre des Mainufers mit entspannter Jazzmusik begrüßen zu dürfen.

Koenigs: „ Deutschland tut noch zu wenig für die UN“ - Ehemaliger UN-Sonderbeauftragter zu Gast bei den Würzburger Grünen

Vor über 50 Gästen konnte Patrick Friedl, Bundestagsdirektkandidat von Bündnis 90/Die Grünen und Stadtrat in Würzburg, Tom Koenigs im Würzburger Kolpingcenter zu einem außenpolitischen Empfang begrüßen. Unter dem Thema „Verantwortung für die Menschenrechte“ berichtete der frühere UN-Sondergesandte für Afghanistan und aktuelle Listenkandidat der Grünen in Hessen (Platz 4) über seine Erfahrungen in verschiedenen Krisengebieten der Welt. Das Thema Menschenrechte hatten die Würzburger Grünen bereits im Frühjahr wiederholt aufgegriffen, unter anderem im Januar und Mai mit der früheren amnesty–Generalsekretärin und jetzigen Grünen Europa-Abgeordneten Barbara Lochbihler.

Friedl betonte in seiner Einführung, dass das Grundgesetz in Artikel 1 neben dem Bekenntnis zu Menschenwürde und Menschenrechten auch die Verpflichtung des Staates zum Schutz dieser Rechte vorsieht, und zwar weltweit. Auch in Würzburg sei deren Durchsetzung gefragt. „Die Situation der Würzburger Asylbewerber muss dringend verbessert werden“, fügte Patrick Friedl an. Vor allem, dass Menschen dauerhaft gegen ihren Willen in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft entspricht nicht menschenwürdigen Lebensumständen. Friedl: „Hier sind wir gefordert hinzuschauen, uns einzumischen und unsere Stimme zu erheben.“

Tom Koenigs führte den Gästen vor Augen, warum ein internationales Eingreifen in Afghanistan geboten ist. „Die Vereinten Nationen sind verpflichtet zum Schutz vor schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen zu intervenieren, wenn der Nationalstaat diesen nicht mehr selbst gewährleisten kann“. In Afghanistan seien diese Voraussetzungen nach zahlreichen Kriegen gegeben , so Koenigs. Dabei sieht der ehemalige Büroleiter von Joschka Fischer vor allem Deutschland in der Pflicht, sich mehr zu engagieren. „Einen Afghanistan-Heimkehrer erwarten zu Hause keine Beförderungen für seinen Einsatz im Ausland“, fügte er als Beispiel an. Auch werde zu wenig Werbung für die Aufgaben und beruflichen Möglichkeiten in der UN gemacht. Zudem werden die Leistungen im Ausland zu wenig in der Heimat gewürdigt. Dabei verdankt Deutschland selbst seine Demokratie einer Intervention ausländischer Staaten.

Koenigs legte für die Zukunft nahe, sich wieder mehr dem Schutz der Zivilbevölkerung zu widmen. Tom Koenigs: „Am Hindukusch wird nicht die Freiheit Deutschlands, sondern vor allem anderen die Menschenwürde der lokalen Bevölkerung verteidigt.“ Es sei aufgrund unserer Verfassung moralisch und auch rechtlich geboten in Krisengebieten einzugreifen. „Jeder Mensch hat ein Recht auf Leben, Gesundheit und einen gewissen Lebensstandard“, so Koenigs. Dieser Grundsatz müsse wieder in den Vordergrund der Entwicklungspolitik gestellt werden.

Für die Zukunft in Afghanistan plädiert der Grüne der ersten Stunde nach dem Konzept „Vorbeugen, Reagieren und wiederaufbauen“ verstärkt auf die Vorbeugung zu setzen. Koenigs: „Wirtschaftshilfe sollte sich vor allem auf Bildungsmaßnahmen konzentrieren.“ So müsse die Ausbildung und Aufbau der Polizei forciert werden. Entwicklung bedinge immer auch ein gewisses Maß an Sicherheit, genau wie Sicherheit ein gewisses Maß an Entwicklung voraussetze.

Im Bundestag will sich Koenigs dafür einsetzen, dass sich Deutschland für Auslandseinsätze mehr mit anderen Staaten zusammenschließt. „Der Bilateralismus der letzten Jahre ist keine Lösung, wir brauchen mehr multilaterale Zusammenarbeit“, betonte Koenigs. Es sei notwendig, dass möglichst viele Staaten in den Prozess eingebunden sind. Da die Vereinten Nationen gegenwärtig weltweit 18 Missionen leiten, bestehen viele Möglichkeiten diese Ansätze in die Tat umzusetzen. Koenigs: „Hierzu muss Deutschland seinen Beitrag leisten.“

„Nur in einem verantwortlichen, friedlichen und wohlwollenden Miteinander werden die Menschenrechte erblühen können“, schloss Friedl.

Außenpolitischer Empfang der Würzburger Grünen - Ehemaliger UN-Sonderbeauftragter Tom Koenigs zu Gast

Am Dienstag, den 28. Juli 2009, laden die Würzburger Grünen ein zu einem Empfang mit dem ehemaligen UN-Sonderbeauftragten im Kosovo und Afghanistan ein. Tom Koenigs wird zum Thema „Verantwortung für die Menschenrechte als Orientierung für eine zukunftsfähige Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik“ um 19.00 Uhr im Foyer des Kolpingcenter am Kolpingplatz 1 in Würzburg sprechen. Mit Tom Koenigs konnte ein in Sachen Außenpolitik und Menschrechten anerkannter Fachmann und Grüner „der ersten Stunde“ gewonnen werden. Er war sowohl im Kosovo, als auch in Afghanistan als Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen aktiv. Bereits in den 80’er Jahren war er in Frankfurt politisch erfolgreich als Stadtverordneter aktiv, Umweltdezernent bis in die 90’er und zuletzt als Stadtkämmerer. Von 2004 bis 2005 war er für ein Jahr Menschenrechtsbeauftragter der rot-grünen Bundesregierung. Zur Bundestagswahl kandidiert er auf dem aussichtsreichen 4. Platz der hessischen Landesliste. Durch die Veranstaltung führt der Würzburger Stadtrat und Bundestagsdirektkandidat Patrick Friedl.

Kundgebung mit Bärbel Höhn

Am Donnerstag, den 9.Juli, ab 16 Uhr laden die Würzburger Grünen zu einer Veranstaltung am Vierröhrenbrunnen mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Deutschen Bundestag Bärbel Höhn zum Thema „Gentechnik: Nicht auf unseren Tellern -Nicht auf unseren Äckern!“ ein.
Die studierte Mathematikerin Bärbel Höhn war von 1995 bis 2005 Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin in Nordrhein-Westfalen. Sie zog 2005 in den Deutschen Bundestag ein und ist seitdem stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Leiterin des
Arbeitskreises „Umwelt & Energie, Verbraucher & Agrar, Verkehr & Bau, Tourismus, Sport“ der Bundestagsfraktion der Grünen. Zur Bundestagswahl 2009 führt sie als nordrheinwestfälische Spitzenkandidatin die dortige Landesliste an.
Durch die Veranstaltung führt  der Würzburger Stadtrat und Bundestagsdirektkandidat Patrick Friedl.

Studentischer Konvent und Senat jetzt noch grüner!

Die designierte Senatorin Katharina Haß

Die Grüne Hochschulgruppe Würzburg kann ihr Ergebnis der letzten Hochschulwahl in diesem Jahr noch steigern und geht als klarer Sieger aus den Hochschulwahlen hervor.

Mit 43,6 % und enormem Vorsprung gegenüber ihren Gegenkandidaten zieht Katharina Haß, Kandidatin der GHG und derzeitige Vorsitzende der Hochschulgruppe, in den Senat der Uni Würzburg ein. Sie wird ab Oktober die einzige studentische Vertreterin im, neben dem Hochschulrat, wichtigsten Gremium der universitären Selbstverwaltung sein. Damit folgt sie Martin Hümmert, dem ersten grünen Senator: „ Ich freue mich für meine Nachfolgerin und wünsche ihr viel Erfolg und Durchhaltevermögen. Ich bin mir sicher, dass sie diese verantwortungsvolle Aufgabe gut und im Sinne der Studierenden meistern wird.“   Mehr »

Grünes Sommerfest in Höchberg am 5.7.09

Am 5. Juli laden die Grünen herzlich zum Sommerfest nach Höchberg auf die Scheckertswiese. Los geht es ab 14 Uhr, gemeinsam mit unserem Bundestagsdirektkandidaten Patrick Friedl.

Europawahl: Danke für 20,1 % in Würzburg! - Jetzt Mitglied werden!

Werden Sie jetzt Mitglied bei den Würzburger Grünen:

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Flüchtlinge wenigstens menschlich behandeln - Europaparlamentskandidatin der GRÜNEN im Cinemaxx

Barbara Lochbihler und Bundestagskandidat Patrick Friedl

Mit einer beeindruckenden Filmvorführung machten die GRÜNEN darauf aufmerksam, dass sich nach wie vor junge, arbeitswillige Afrikaner auf den Weg nach Europa machen und dass dieser Strom nicht abreißen wird. Barbara Lochbihler, Europaparlamentskandidatin der GRÜNEN und langjährige Generalsekretärin von amnesty international, war zu diesem Anlaß ins Cinemaxx gekommen und diskutierte mit den interessierten Zuschauern über die aktuelle Lage von Flüchtlingen. „Wie in dem Film „anansi“ gezeigt, sterben viele Flüchtlinge auf ihrem Weg zu uns, und wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, um diese Flüchtlinge wenigstens wie Menschen zu behandeln“, so Lochbihler. Die GRÜNE bayerische Spitzenkandidatin erinnerte daran, dass in z.B. in Italien Menschen, die im Wasser treibende Flüchtlinge an Land bringen und versorgen, strafrechtlich verfolgt werden können, „obwohl sie nur das tun, was wir von Menschen in Europa erwarten“. Auch die Lage illegal in Deutschland lebender Menschen war Thema der Diskussion. „Wir dürfen nicht vergessen, die meisten der hier illegal lebenden Menschen, legal nach Deutschland gekommen sind, als Studenten, Touristen oder Ehepartner und blieben aus irgendwelchen Gründen hier. Wenn ein Illegaler nun ein Kind bekommt, hat dieses Kind keine  Geburtsurkunde, und wird kaum eine Chance auf Integration haben, so Barbara Lochbihler.

Infostand mit Barbara Lochbihler

Die bayerische Spitzenkandidatin Barbara Lochbihler und der Bundestagskandidat Patrick Friedl bei der Lektüre der Grünen Wahlkampfzeitung.

Besuch der Grünen aus der Partnerstadt Trutnov/Trautenau in Tschechien - Ein Bericht von Susanne Eisele, Kreisvorsitzende der Würzburger Grünen

Grüne aus Trutnov helfen beim Infostand am Oberen Markt in Würzburg. Von links nach rechts: Katerina Kulich, Hana Kulich, Michaela Prazakova, Susanne Eisele, Babora Kulich, Jiri Kulich

Anlässlich des Europatages kam es zur bereits vierten Begegnung der Würzburger Grünen mit Vertretern der Grünen aus Trutnov. Die von Jiri Kulich und seiner Frau geleitete fünfköpfige Delegation aus Würzburgs neuer tschechischer Partnerstadt interessierte sich lebhaft dafür, wie bei uns die Vorbereitungen zur Europawahl ablaufen. Sie halfen am Infostand beim Verteilen von selbst gebackenen Europa-Sternen und von Wahlaufrufen.

Ziel dieses Besuches war es, die bereits im vergangenen Jahr geknüpften Freundschaften zu vertiefen und auszuweiten. Im Vordergrund stand dabei der Wunsch nach Kontakten mit einem Schul-Orchester in Deutschland. Michaela Prazakova, Musiklehrerin an der Trutnover „art school“ war überwältigt von dem Interesse auf das sie mit ihrem Anliegen bei den Würzburger Kolleginnen und Kollegen stieß.

Die beiden tschechischen Mädchen Katerina und Barbora knüpften Kontakte zu deutschen Jugendlichen bei einer Geburtstags-Fete am Mainufer und beim Treffen mit Mitgliedern der Grünen Jugend, die von ihren politischen Aktivitäten berichteten.

Sehr interessant war für die Gäste aus dem tschechischen Riesengebirge der Besuch in der Riesengebirgsstube. Sie staunten über die beeindruckende Sammlung von Bildern, Dokumenten, Büchern, und Trachten, die von den aus der Trautenauer Gegend vertriebenen Deutschen hier in Würzburg zusmmengetragen wurden. Beim Rundgang durch die Stadt beeindruckten sie die Bilder von der Zerstörung Würzburgs im Krieg und die in unseren Straßen zum Gedenken an ermordete Juden
verlegten Stolpersteine. Der Wunsch nach Aufarbeitung der gemeinsamen, oft konfliktbeladenen Geschichte ist auch ihnen ein Anliegen.

Höhepunkt des Aufenthalts in Würzburg war das mitreißende Konzert der Black Velvet Band mit europäischer Volksmusik und sein Abschluss ein Besuch in der Residenz. Die Gäste traten die Heimreise an mit unserem Versprechen auf einen baldigen Gegenbesuch und in der Hoffnung, dass viele zukünftige Begegnungen auch zur Stärkung der Verbundenheit zwischen uns und unseren tschechischen Nachbarn im Vereinten Europa beitragen mögen.

Filmmatinee mit Grüner Europawahl-Spitzenkandidatin

Bayerische Spitzenkandidatin Barbara Lochbihler

Am Sonntag, den 17. Mai 2009,  laden die Würzburger Grünen ab 11 Uhr (Einlass 10:45 Uhr) zu Filmmatinee im CinemaxX mit der bayerischen Spitzenkandidatin zur Europawahl Barbara Lochbihler zu dem Film "Anansi - Der Traum von Europa". Barbara Lochbihler, die nach dem Film zur Diskussion zur Verfügung steht, war von 1999 bis 2009 Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International und kandidiert auf dem sicheren fünften Platz der Grünen Bundesliste zur Euroawahl. Der Film "Anasi - Der Traum von Europa" handelt von einer Gruppe von Westafrikanern, die sich auf den Weg von Afrika nach Europa machen, in der Erwartung, wirtschaftlicher Not und politischer Verfolgung im Heimatland entgehen zu können und auf dem Kontinent der Hoffnung das Glück zu finden, das ihnen die Satellitenprogramme
vorgaukeln.
Der Eintritt beträgt auf allen Plätzen 5 Euro

Stimmungsvolle Europäische Folk Nacht - Black Velvet Band begeistert bei Grüner Europatag-Feier

von links nach rechts: Christian Hartung, Peter Wendel, Kerstin Celina,

Gut 200 begeisterte Gäste feierten am Samstag die Black Velvet Band nach einem furiosen Auftritt im Stadtteilzentrum Grombühl. Auf Einladung der Würzburger Grünen aus Stadt und Land spielten die in der Region bestens bekannten Musiker Peter Wendel, Christian Hartung und Udo Hafner groß auf.Kreisvorsitzender Patrick Friedl führte durch die beschwingte Nacht und begrüßte die „Grünen Freunde“ aus der Würzburger Partnerstadt Trutnov in Tschechien, die extra zum Europatag zu Besuch nach Würzburg anreisten.


Die Fans irischer Musik kamen ebenso auf Ihre Kosten, wie die Freunde anderer europäischer Volksmusik. Denn passend zum Europatag spielte Black Velvet auch schwedische und norwegische Stücke. Insbesondere die schnellen irischen Rhythmen heizten die Stimmung an und rissen vor allem die jüngeren Gäste von den Sitzen. So ließ sich die Band mehrere Zugaben entlocken.
Obwohl schon fast 25 Jahre auf der Bühne, waren die Musiker überrascht und begeistert zugleich von der mitreißenden Stimmung im Felix-Fechenbach-Haus. Organisatorin und grüne Kreisrätin Kerstin Celina versprach denn auch zum Schluss, dass dies nicht die letzte Grüne Konzert-Veranstaltung dieser Art gewesen sein wird.

Mahnwache zum 23. Jahrestag von Tschernobyl - Die Grüne Jugend Würzburg erinnerte an den Reaktorunfall von Tschernobyl

Die Grüne Jugend Würzburg

Am Sonntag, dem 23. Jahrestag des Reaktorunfalles von Tschernobyl erinnerte die Grüne Jugend Würzburg mit einer Mahnwache in der Innenstadt an dieses schreckliche Ereignis. Teilweise in Schutzanzügen, mit Fässern mit Atomzeichen und Plakate mit Aufschriften wie "Tschernobyl ist überall" und "23 Jahre Tschernobyl – wir vergessen nicht", machten die jungen Grünen auf das Thema aufmerksam.

Auch 23 Jahre nach Tschernobyl sind die Risiken der Atomkraft weiterhin aktuell, denn zu möglichen Reaktorunfällen kommt auch, dass es bis heute noch immer kein sicheres Endlager für den Jahrtausende lang strahlenden Atommüll gibt.

Am 26.4.1986 wurde durch eine Kettenreaktion im ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl die bisher größte Katastrophe in der zivilen Nutzung der Atomkraft ausgelöst. 400. 000 Menschen mussten dauerhaft ihre verstrahlte Heimat verlassen, viele Menschen erkrankten aufgrund der Radioaktivität schwer und bis zu 100.000 sind an den Folgen des Unfalls gestorben.

Entschieden Europäisch - Grüner Spitzenkandidat Reinhard Bütikofer in Würzburg

Europa-Spitzenkandidat Reinhard Bütikofer (links) und Bundestagskandidat Patrick Friedl.

Bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein wollten am Samstag Mittag insgesamt 250 Zuhörerinnen und Zuhörer auf dem Würzburger Marktplatz Reinhard Bütikofer sehen und hören. Der Spitzenkandidat der deutschen Grünen für die Europawahl wurde vom Grünen Bundestagsdirektkandidat Patrick Friedl begrüßt.

Friedl betonte in seiner Rede, dass sich Würzburg zu Recht als Europastadt bezeichne. Unter anderem trügen dazu die zehn Städtepartnerschaften bei, ebenso die über 30 internationalen Gesellschaften und die etwa 12000 Bürgerinnen und Bürger aus über 120 Staaten die ohne deutschen Pass in Würzburg leben. „Diese Offenheit und Vielfalt zeichnet Würzburg aus“, so der Grüne Kreisvorsitzende.

Reinhard Bütikofer stellte die Bedeutung von Europa heraus. So zeige die aktuelle, tiefe Wirtschaftskrise wie auch die Klimakrise, dass eine starke europäische Zusammenarbeit erforderlich sei. Es gelte deshalb den „Kuhhandel“ zwischen Regierungen und den nationalen Eigensinn zu überwinden. Den besten Weg dies zu beeinflussen und zu ändern sieht der Grüne Spitzenkandidat in der Teilnahme an der Europawahl. Bütikofer: „Das Europaparlament muss als Vertreterin der Bürgerinnen und Bürger gestärkt und für Mehrheiten im Europaparlament gesorgt, die die Interessen der Menschen besser im Blick haben.“ Diese Chance solle niemand verpassen, so der ehemalige Grünen-Vorsitzende und fordert deshalb die Würzburgerinnen und Würzburg auf, zur Europawahl zu gehen.

Er warb für die Wahl der Grünen, da Grüne sich mehr engagierten für europäische Gemeinsamkeit als andere. „Denn wir wissen: Unsere Visionen von einer wirtschaftlich erfolgreichen, gerechten, ökologisch verantwortlichen und demokratisch lebendigen Zukunft kommen ohne dieses Mehr an europäischer Gemeinsamkeit nicht aus“, so Bütikofer. Der Nationalstaat bleibe wichtig, aber für viele Probleme könne kein Nationalstaat die Lösungen mehr im Alleingang liefern. Aus dieser Überzeugung heraus setzten sich die Grünen für die Vertiefung der europäischen Einigung ein. Vieles, was gegenwärtig schief laufe in Europa, zum Beispiel dass es nach wie vor zahlreiche Steueroasen gäbe, könne nur mit entschiedenem europäischem Vorgehen korrigiert werden. Reinhard Bütikofer: „Wenn Sie also eine Partei wollen, die sich klar als Europa-Partei bekennt, sind Sie bei uns richtig!“

"Europa in Würzburg erleben" - Irish Folk Band und Gäste aus Trutnov bei den GRÜNEN

OB Rosenthal begrüßt unsere Freunde aus Trutnov. Im Hintergrund Matthias Pilz (links) und Patrick Friedl.

Am 9. Mai ist „Europatag“. Er wird europaweit gefeiert und erinnert an die „Schumann-Erklärung“ vor 49 Jahren, die den Grundstein der heutigen Europäischen Union gelegt hat. Aus diesem Anlass laden die Grünen in Würzburg Stadt und Land zu einem Irish Folk Konzert ein. Um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) spielt die die Black Velvet Band im Felix-Fechenbach-Haus Musik von der GRÜNEN Insel. Die Band ist für ihren unverwechselbaren Irish Folk seit 22 Jahren im Würzburger Raum und weit darüber hinaus bekannt.

Die Würzburger Grünen feiern mit ihren Grünen Freunden aus Trutnov (Trautenau) in Tschechien, Würzburgs neuer Partnerstadt. Gemeinsam wird das Zusammenwachsen Europas gefeiert. Durch gegenseitige Besuche pflegen die Grünen aus Trutnov und Würzburg die neue Partnerschaft. Die Gäste aus dem Riesengebirge sind vom 8. bis 10. Mai in Würzburg. Auf ihrem Besuchsprogramm stehen neben Sehenswürdigkeiten vor allem Kontakte. So sollen Bande geknüpft werden zwischen Jugendlichen, Schulen und Vereinen in den Bereichen Musik und Kunst, um den Grundstein für zukünftigen Austausch zu legen.

Groß ist das Interesse an der Vertiefung der Beziehungen zwischen Deutschland und der tschechischen Republik. So wird die politische Lage im jeweiligen Nachbarland und die am 7. Juni bevorstehenden Europawahlen genügend Gesprächsstoff bieten. Da den Trutnover Grünen auch die Kenntnis der konfliktbeladenen deutsch-tschechischen Vergangenheit wichtig ist, steht unter anderem ein Besuch der Riesengebirgsstube und des Trautenauer Kriegerdenkmals im Husarenwäldchen auf dem Programm.

Schön wäre es, so die Kreisvorsitzende Susanne Eisele, wenn dieser Besuch noch ein Stück dazu beitragen würde, die „Mauer in den Köpfen“ zu beseitigen. „Wir hoffen, dass viele Würzburger die Gelegenheit nutzen werden, um neugierig auf unsere Gäste zuzugehen“, so Patrick Friedl, Kreisvorsitzender und Bundestagskandidat der GRÜNEN.

Wer mit den Grünen aus Trutnov ins Gespräch kommen will, ist herzlich zum Infostand der Grünen am Samstag, 9. Mai, ab etwa 13.30 Uhr, am Marktplatz eingeladen."

GRÜNE organisieren Stadtführung: Würzburg ist voll von europäischen Kunstschätzen

Dass in Würzburg ausgestellte Kunstwerke ebenso wie Grundrisse und Fassadenarchitektur von Gebäuden häufig das Ergebnis überregionaler Strömungen in der Kunstgeschichte sind, brachte der Stadtführer Rudi Held trotz Regen ca. 50 interessierten Zuhörern nahe. Eingeladen zu der Führung, die das Falkenhaus, die Marienkirche, den Obelisken auf dem Marktplatz und die Deutschhauskirche sowie das Deutschhausgymnasium umfaßte, hatten die Kreisverbände der GRÜNEN aus Stadt und Land.

Im Rahmen der Führung wurde deutlich, dass gesamteuropäische Strömungen in allen Bereichen der Kunst in Würzburg Einzug gehalten haben, obwohl überwiegend regionale Künstler wie Bildhauer und Maler die Aufträge bekamen. „Daran erkennt man, dass Regierende und Künstler über Jahrhunderte hinweg stets offen dafür waren, künstlerische Fortschritte in anderen Ländern aufzunehmen und in die eigenen Kunst einzuarbeiten“ erklärte Karen Heussner, GRÜNE Kreisrätin im Landkreis Würzburg. Dabei machte die Kunst aber nicht an den Grenzen Europas halt, denn z.B. Obelisken wie der auf dem Marktplatz stammen ursprünglich aus Ägypten, so der Stadtführer Rudi Held, und galten hier als „chic“.

„Ein passender Auftakt zu unserem Europawahlkampf“ fasste Kerstin Celina, Kreisrätin und Vorsitzende des Kreisverbandes der GRÜNEN in Würzburg-Land, abschließend zusammen und verwies auf weitere „europäische“ Veranstaltungen der GRÜNEN in den kommenden Wochen, z.B. auf ein Konzert der Black Velvet Band im Felix-Fechenbach Haus am 9. Mai, dem sogenannten „Europatag“, an dem die GRÜNEN aus Würzburg sich zusammen mit GRÜNEN aus der Partnerstadt Trutnov in Tschechien zu Musik von der GRÜNEN Insel Irland präsentieren.

Kundgebung mit Reinhard Bütikofer

Grüner Europa-Spitzenkandidat kommt nach Würzburg

Am Samstag, den 25.4.2009 begrüßen die Würzburger Grünen einen ganz besonderen Gast: Reinhard Bütikofer kommt zu einer Kundgebung um 12 Uhr am Unteren Markt.

Bütikofer, der auf dem letztem Bundesparteitag im Januar von den Delegierten auf den zweiten Platz der GRÜNEN-Europaliste gewählt wurde, war von 2002 bis 2008 Bundesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen. Der 56jährige wirbt als Mitbegründer und Vordenker der Europäischen Grünen Partei für einen Green New Deal, den grünen Plan zur Bekämpfung von Klimawandel und Wirtschaftskrise und für ein ökologisches, soziales und zukunftsfähiges Europa.

Im Rahmen seines Wahlkampfes macht er nun Station in Würzburg um mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch zu kommen.

Würzburger Grüne wählen neuen Vorstand

von links nach rechts: Burkhard Hose (Beisitzer), Marion Ernst (Schatzmeisterin), Matthias Gauger (Pressesprecher), Katharina Günther (Beisitzerin), Patrick Friedl (Kreisvorsitzender), Verena Seufert (Beisitzerin), Matthias Rögele (Schriftführer), Michael Gerr (Beisitzer). Es fehlt: Susanne Eisele (Kreisvorsitzende)

Friedl sieht Grüne gestärkt für die Wahlkämpfe 2009

Die Würzburger Grünen haben einen neuen Kreisvorstand gewählt und sich für die Aufgaben des Wahljahres 2009, in dem Bundestagswahlen und auch Europawahlen stattfinden, neu aufgestellt.

Der wissenschaftliche Mitarbeiter von MdB Hans-Josef Fell und Bundestagskandidat Patrick Friedl (38) ist erneut einstimmig zum Kreisvorsitzenden gewählt worden. In seinem zwölften Jahr als Vorsitzender will Friedl die Serie von Wahlerfolgen der Würzburger Grünen fortsetzen helfen. So gelte es die Ergebnisse in Würzburg von 14,4 Prozent bei der Bundestagswahl 2005 und 21,2 Prozent bei der Europawahl 2004 noch zu übertreffen. Als zentrale politische Aufgabenfelder sieht Friedl den Klima- und Umweltschutz, Grüne Wirtschaftspolitik, mehr Integration und sowie die bessere Durchsetzung sozialer Mindeststandards.

Für das Amt der Kreisvorsitzenden kandidierte die 77-jährige Susanne Eisele, die ebenfalls mit großer Mehrheit wiedergewählt wurde. Eisele ist bereits seit 1980 Mitglied bei den Grünen und sieht ihre Schwerpunkte in den Politikfeldern Umweltschutz, Frauenrechte und Friedenspolitik. Richtig aktiv bei den Grünen wurde die Gymnasiallehrerin und Mutter dreier Kinder erst nach ihrer Pensionierung. Sie war von 1996 bis 2002 Kreisrätin in Aschaffenburg. Seit ihrem Umzug nach Würzburg 2002 ist sie im Kreisverband engagiert und sitzt diesem seit 2004 vor.

Die Zahl der Beisitzer wurde nach einer Satzungsänderung auf vier verdoppelt. Neben den beiden bisherigen Beisitzern, der Biologiestudentin Verena Seufert (23) und dem Pfarrer Burkard Hose (42), ist Stadt- und Bezirksrat Michael Gerr (43) nun als Beisitzer wieder in den Vorstand gewählt worden. Neu gewählt wurde als Beisitzerin die Psychologiestudentin Katharina Günther (23), die im Sprecher- und Sprecherinnenrat der Universität Würzburg engagiert ist. Die Kasse übernimmt die Verwaltungsangestellte im gehobenen Dienst und nebenberufliche Jurastudentin Marion Ernst (33) vom neugewählten Pressesprecher Matthias Gauger (27), der sich im letzten Jahr durch seine Kandidatur für den Landtag bekannt gemacht hat. Neuer Schriftführer ist der angehende Jurist und Vorsitzende des studentischen Konvents der Universität Matthias Rögele (26).

Für den langjährigen Einsatz des aus dem Amt des Schriftführers scheidenden Vorstandsmitglieds Christoph Wiedemann bedankte sich Patrick Friedl im Namen des Kreisverbands. Friedl sieht durch die Erweiterung und gute Mischung im Vorstand die Würzburger Grünen gestärkt für die anstehenden Wahlkämpfe.

Hundert Prozent Erneuerbare Energien bis 2030

von links: Fred Stahl (Kreisvorstand Würzburg-Land, Theilheim), Martin Heilig (Bezirksvorstand Unterfranken, Würzburg), Karen Heußner (Kreisrätin, Thüngersheim), Patrick Friedl (Bundestagskandidat und Stadtrat, Würzburg), Gerhard Müller (Vorsitzender, Gerbrunn), Christoph Trautner (Kreisrat, Eibelstadt), Hans-Josef Fell (MdB, Hammelburg), Andrea Jeßberger (Vorsitzende, Gerbrunn), ein Gast

Grünen-Kandidat Friedl und MdB Fell zu Grüner Energiepolitik

Gerbrunn - Rund 20 Leute kamen zur ersten thematischen Veranstaltung des neu gegründeten Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen ins Feuerwehrhaus von Gerbrunn. Hans-Josef Fell (MdB) und Patrick Friedl (Bundestagsdirektkandidat Würzburg) sprachen zum Thema „Die Energiewende als Chance - zwischen Klimawandel und Wirtschaftskrise“.

Eine Vielzahl von möglichen persönlichen auch der Gerbrunner Bürgerinnen und Bürger machte Patrick Friedl. Er nannte viele Beispiele aus dem Alltagsleben, so energetische Sanierung von Gebäuden, effiziente Heizungen und Haushaltsgeräte, sowie persönliche Verhaltensänderungen. In
unmittelbarer Nachbarschaft von Gerbrunn machte Grünen-Kandidat Friedl die größten Chancen aus. Vom Ausbau der Uni am Hubland, die Entwicklung eines neuen Stadtteil auf dem Leighton Areal, den geplanten Bau einer Straßenbahnlinie ans Hubland und hoffentlich die Ausrichtung einer Landesgartenschau unmittelbar an der Gemeindegrenze kann Gerbrunn enorm profitieren, wenn die Weichen dafür entsprechend gestellt werden“ so Friedl.

Der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Josef Fell, der ein Regionalbüro in Würzburg hat, betonte ebenfalls, di Möglichkeiten, die jeder Einzelne in Gerbrunn hat, etwas zu tun. Energiepolitiker Fell: „Die Verminderung der Schadstoffemissionen und die Neuordnung der Energieversorgung beginnt in jedem Haushalt. Ob Solarauto, elektrische Motorräder „wie in Shanghai“ oder Verpackung aus Maisstärke, alles könne dazu helfen, dass man bis zum Jahr 2030 hundert Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erreichen kann.

Hans-Josef Fell: „Eine der Ursachen der weltweiten Finanzkrise ist die Ignoranz der ökologischen Grundlagen und die fortschreitende Ressourcenverknappung.“ Am Beispiel der Ölpreisentwicklung und der aktuellen Klimaforschung zeigte der grüne Energieexperte Fell den direkten Zusammenhang zum finanziellen Kollaps der energieabhängigen Industrieländer auf. „Es ist möglich etwas zu tun, wenn man will!“, so das Fazit der beiden Ortsvorsitzenden Andrea Jeßberger und Gerhard Müller eines diskussionsreichen Abends und Auftaktes der neu aufgenommenen politischen Arbeit der Grünen in Gerbrunn.

Zum Schluss wies Müller noch auf die nächste Veranstaltung hin: Barbara Lochbihler, bayerische Spitzenkandidatin zur Europawahl, spricht am Samstag, 16.05.2009, um 20 Uhr zum Thema „Europas Wahl für Menschenrechte“ in der Mehrzweckhalle von Gerbrunn.

"Europäische Kunst in Würzburg" - Führung mit Rudi Held

Plakat Samstag 18.4.09, 17.00 bis 18.30 Uhr

In seiner Beschreibung der Führung schreibt Stadt- und Museumsführer Rudi Held: "Man ahnt ja gleich, dass der Rokoko-Stuck am Falkenhaus und das damit verbundene Lebensgefühl aus Frankreich kamen. Dass aber die Gemälde in der Marienkapelle Ergebnis einer künstlerischen Revolution waren, die sich in den Niederlanden ereignet hatte, das will doch erläutert sein. Nach der Marienkapelle führt der Weg über die "römische" Neumünsterfassade zur "parisischen" Deutschhauskirche und zum "berlinischen" Neubau des Deutschhausgymnasiums am Zeller Berg, und es wird sichtbar, wie wenig sich gestalterische Ideen von Staatsgrenzen haben aufhalten lassen."

Treffpunkt: Falkenhaus am Oberen Markt. Die Führung ist kostenlos.

Kulturspeicher immer einen Besuch wert

Rudi Held und Michael Gerr empfangen im Foyer des KulturspeichersGroßes Interesse gab es bei der ersten von den Grünen organisierten Kulturspeicherführung. Etwa 80 Besucherinnen und Besucher waren erschienen, um sich von Rudi Held die ständige Sammlung für Konkrete Kunst Peter C. Ruppert sowie die Städtische Sammlung näher bringen zu lassen. Wie angekündigt war, führte wegen der großen Nachfrage die Museumsleiterin Marlene Lauter einen Teil der Gruppe selbst durch das Museum. Bei den Führungen konnte man sich von der hohen Qualität und Vielfalt überzeugen, die der Würzburger Kulturspeicher bietet.

Aufstellungsversammlung für den Bundestag

Patrick Friedl und Kerstin CelinaEinstimmiges Votum für Patrick Friedl

Die Grünen aus Stadt und Landkreis haben mit 24:0 Stimmen Patrick Friedl zu ihrem gemeinsamen Bundestagskandidaten gekürt. Mit diesem starken Rückhalt tritt Patrick Friedl nun zum vierten mal für ein Bundestagsmandat an und das sichtbar gut gelaunt. In seiner Vorstellungsrede kritisierte Friedl Bundeskanzlerin Merkel dafür, dass sie der Klimapolitik nicht die nötige Priorität einräume.

Neujahrsempfang mit Barbara Lochbihler

Barbara Lochbihler mit Grünen beim NeujahrsempfangAuf ihrem Neujahrsempfang wünschten die Grünen von Würzburg Stadt und Land allen ein gutes politisches Neues Jahr. Hauptrednerin Barbara Lochbihler trat als Generalsekretärin vomn amnesty international Deutschland auf und kritisierte Menschenrechtsübergriffe auf der ganzen Welt, aber auch in Europa, so zum Beispiel durch Europas Grenzschutzpolitik im Mittelmeer. Lösungen für Armutsmigration müssten menschenrechtlich orientiert sein.

Lochbihler wurde inzwischen auf die Grüne Europaliste gewählt und das auf den als sicher geltenden Platz 5.

Patrick Friedl nominiert

Die Mitgliederversammlung der Grünen Würzburg-Stadt gab Patrick Friedl ein eindeutiges Votum bei nur einer Enthaltung und ohne Gegenstimme für das Direktmandat bei den Bundestagswahlen. Die Kreisverbände Würzburg-Land und Stadt bilden bei Bundestagswahlen einen gemeinsamen Wahlkreis und stellen ihren Direktkandidaten gemeinsam auf. Der Kreisvorsitzende Patrick Friedl, inzwischen außerdem Stadtrat, hat bereits drei mal für die Bundestagswahlen kandidiert.
Am 16. Januar findet die Aufstellungsversammlung statt, die den Direktkandidaten für die Bundestagswahlen kürt, welche voraussichtlich am 20. September 2009 durchgeführt werden.

Die Mitgliederversammlung beschloss zudem eine Satzungsänderung derzufolge der Vorstand in Zukunft aus bis zu neun Mitgliedern besteht: statt zwei kann es nun vier BeisitzerInnen (quotiert) geben. Die Gesamtwahl des Vorstands steht im Frühjahr 2009 an. Die Mitgliederversammlung mit den Vorstandswahlen ist für den 13. März 2009 geplant.

Klimaschutz bringt Arbeit

Patrick FriedlEin Blick voraus ins Wahljahr 2009

Von Patrick Friedl (Rundbriefartikel Dezemberausgabe)

Das Jahr 2009 kann das Jahr der Entscheidung über den Klimawandel werden. Denn es bahnt sich auf allen politischen Ebenen eine zentrale Auseinandersetzung darüber an, welche Anstrengungen wir unternehmen wollen und werden, um Klima und Umwelt zu schützen. Gipfeln wird dies in der weltweiten Klimakonferenz im Dezember 2009 in Kopenhagen, bei der schlicht über die Rettungschancen für unsere Erde diskutiert und beschlossen werden wird. - Und diese Auseinandersetzung geht quer durch alle politischen Gruppierungen, Wirtschaftsbereiche wie Bevölkerungsgruppen. Entscheidend wird sein, welcher Seite es im öffentlichen Diskurs der demokratischen Gesellschaften am besten gelingt, ihre Sichtweise zu vermitteln.   Mehr »

Gegenbesuch bei den Grünen in Trutnov/Trautenau

Trutnovs Bürgermeister Adamec mit Christoph Trautner, Susanne Eisele und Benita StolzVon Susanne Eisele (Rundbriefartikel Dezemberausgabe)

Nachdem uns im März 2008 einige Grüne aus Trutnov besucht hatten, fuhren wir vom 3.-5. Oktober zum Gegenbesuch in Würzburgs neue Partnerstadt im tschechischen Riesengebirge. Wir waren fünf: Benita und Michael Stolz, Christoph Trautner, Susanne Eisele und – ganz wichtig, damit nicht der Eindruck entstand, bei uns gäbe es keine jungen Grünen – Verena Seufert. Im großen Auto der Familie Stolz, gasbetrieben wie es sich für Grüne gehört, genossen wir bei schönem Wetter die Fahrt durch die herbstliche Landschaft. Dort wurden wir sehr freundlich begrüßt von Jiri Kulich, Tomas Buka und Tomas Karel, die wir schon kannten, von Petr Sobotka, der unseren Besuch organisiert hatte, und lernten Mitarbeiter, Verwandte und Journalisten kennen, die sich alle sehr für den Besuch aus Deutschland interessierten.    Mehr »

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